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Der
AfM wurde 1977 von neun deutschen Mammillarien-Liebhabern
gegründet und am 12. Dezember im Vereinsregister
der Stadt Münster eingetragen. Heute hat der AfM
ca. 370 Mitglieder in 18 Ländern. Dazu zählen
neben Einzelpersonen auch eine Anzahl von Botanischen
Gärten und anderen Institutionen in Europa und
Übersee.
Im
Jahre 1990 vereinigten sich die beiden Vereine ZAG-Mammillaria
(gegründet 1970) aus der ehemaligen DDR und der
AfM. Das vom AfM herausgegebene
Mitteilungsblatt
MAMMILLARIA ist
ein wichtiges Kommunikations- und Arbeitsmittel für
die Mitglieder, die Ergebnisse ihrer Untersuchungen
am Standort, im Gewächshaus oder in ihrer Bibliothek
auszutauschen.
Die Loseblattsammlung
(LBS) des AfM ist ein ausführliches
Sammelwerk zu Arten, Unterarten, Varietäten und
Synonymen, das jährlich ergänzt wird.
Jährliche
Tagungen
im Frühjahr und im Herbst
geben den Mitgliedern die Möglichkeit, bei Vorträgen
und im geselligen Rahmen über ihre Erfahrungen
zu diskutieren.
Jedes Mitglied kann Bücher, Zeitschriften und andere
Veröffentlichungen aus der ständig anwachsenden
Bibliothek
des Vereins ausleihen.
Der Verein hat eine umfangreiche
Diathek,
die für alle Mitglieder nutzbar ist. Eine Pflanzensammlung
wurde in Botanischen
Garten an der Martin Luther Universität Halle aufgebaut
Von Mitgliedern gespendetes Saatgut wird durch das Team
des Samenfonds
aufbereitet und in
einer Samenliste, die dem Mit-teilungsblatt einmal jährlich
beigelegt wird, zur Bestellung angeboten.
Im REM-Archiv
hält der AfM eine wachsende Anzahl von Raster-Elektronen-Mikroskop
(REM)-Aufnahmen von Samen vor, die Mitgliedern bei Bedarf
zur Verfügung gestellt werden.
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